Erkältung verlauf fieber
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Die echte Grippe, die vor allem saisonal auftritt, besitzt eine längere Inkubationszeit.
Auch bakterielle Erkältungskrankheiten sind immer von einer herkömmlichen Erkältung bezügliches ihres Verlaufs, ihrer Symptome und der Inkubationszeit abzugrenzen.
Symptome der Anfangsphase
Auch wenn die individuellen Verläufe der Erkältung sehr unterschiedlich sein können, gibt es typische Frühsymptome, mit denen sich die Erkrankung als erstes bemerkbar macht.
Unmittelbar an die Inkubationszeit schließt sich eine erste Phase der Immunabwehr an, die vor allem darin besteht, Stoffwechselprozesse im Körper zu senken und das Immunsystem auf die Bekämpfung der Erreger zu konzentrieren.
In dieser Zeit vermehren sich die Viren im Körper, ohne dass Sie bereits Beschwerden verspüren.
Die ersten spürbaren Anzeichen eines grippalen Infekts sind typischerweise:
- ein Kratzen oder Brennen im Hals, das sich zu Halsschmerzen entwickelt,
- ein allgemeines Krankheitsgefühl mit leichter Abgeschlagenheit,
- erste Gliederschmerzen, besonders in Armen und Beinen und
- häufig auch leichtes Fieber um die 38 Grad Celsius.
In dieser frühen Phase der Infektion ist die Ansteckungsgefahr für andere Menschen besonders hoch.
Eine zu frühe körperliche oder berufliche Belastung kann den Heilungsprozess hingegen verlängern.
Bewährte Maßnahmen bei einer Erkältung
Eine Erkältung lässt sich zwar nicht aufhalten, aber Sie können den Verlauf positiv beeinflussen und die Beschwerden deutlich lindern.
Traditionelle Hausmittel
Bei Erkältungen können traditionelle Hausmittel durchaus hilfreich sein.
Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, ist es wichtig, bereits während des Verlaufs eines Infekts auf die Hygiene zu achten. Gerade in den ersten Tagen einer Erkältung ist ausreichend Schlaf besonders wichtig. Ein starkes Immunsystem ist der wichtigste Faktor, um einen schnellen Verlauf zu garantieren.
Beachten Sie dabei stets die Packungsbeilage und fragen Sie im Zweifelsfall in der Apotheke nach. Besonders hartnäckige Symptome wie Husten können noch ein bis zwei Wochen anhalten, auch wenn Sie sich bereits wieder gesund fühlen. Vor seiner Anstellung an der Medizinischen Universität Graz war er mehrere Jahre im Bereich Qualitätsmanagement und als Koordinator klinischer Studien an einer österreichischen Privatklinik tätig und absolvierte 2007 eine Post-Graduate Ausbildung zum Good Laboratory Practice (GLP) -Beauftragten für den Bereich analytisches Labor.
Benutztes Geschirr und Besteck sollte zeitnah gespült werden. Einige davon können Sie aktiv beeinflussen, andere sind gegeben.
Ihre persönlichen Voraussetzungen
Das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung einer Erkältung. Die verstopfte oder laufende Nase wird oft von Kopfschmerzen und einem Druckgefühl in den Nebenhöhlen begleitet.
Besonders charakteristisch für diese Phase ist die Kombination verschiedener Beschwerden:
- verstärkter, anfangs trockener Husten,
- stärkere Gliederschmerzen,
- eventuell Fieber und/oder
- deutliche Abgeschlagenheit.
Der Verlauf kann jedoch sehr individuell und unterschiedlich von Person zu Person ausfallen.
Die Erkältung klingt ab
Nach etwa drei bis fünf Tagen nach Auftreten der ersten Symptome beginnt bei einem normalen Erkältungsverlauf die Abklingphase.
Die meisten Erkältungen werden durch Viren verursacht. Die Schwere der Symptome ist stark abhängig vom Erreger und der Immunabwehr des Betroffenen. Auch Krankschreibung und e-Rezept per App sind möglich.
Die höchste Ansteckungsgefahr besteht einen Tag vor dem Auftreten der ersten Symptome und in den ersten zwei bis drei Tagen der Erkältung.
Bakterielle Erkältungen sind deutlich hartnäckiger. Antibiotika helfen nicht, bei viral bedingten Erkältungskrankheiten. Bei einer normalen viralen Erkältung können Antibiotika leider nichts auslösen.
Weitere Informationen finden Sie unter: Wann braucht man bei einer Erkältung Antibiotika?
Einige Hausmittel wie Tees oder die Inhalation können zwar die Symptome lindern aber nicht die Eliminierung der Erreger durch das Immunsystem beschleunigen.
Das Immunsystem kann die Erreger oft nicht von selbst bekämpfen, weshalb die Einnahme eines Antibiotikums notwendig werden kann.
Lesen Sie hier mehr zum Thema Dauer einer Erkältung.
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