Nervöser darm was tun
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Daher ist das oben erwähnte Ernährungs- und Beschwerdetagebuch so wichtig: Auf dieser Grundlage können Mediziner*innen ermitteln, welche Therapie beim Reizdarmsyndrom die beste ist.
Es ist bisher allerdings nicht möglich, einen Reizdarm zu heilen.
Entzündungen im Darm (zum Beispiel durch akute Infektionen wie eine Durchfallerkrankungen) sowie die Einnahme von Antibiotika können dem Auftreten eines Reizdarmsyndroms vorausgehen. Ebenso werden unterschiedliche Lebensmittel, Essgewohnheiten und Stress als Auslöser diskutiert.
Probleme mit der Verdauung, Bauchschmerzen und keine klare medizinische Ursache – das Reizdarmsyndrom ist nicht gefährlich, kann jedoch sehr belastend sein.
Eine zeitweilige Low-FODMAP-Diät unterstützt Betroffene dabei, Lebensmittelgruppen zu identifizieren, die Beschwerden auslösen.
Damit es dem Bauch langfristig gutgeht, lohnt sich eine ganzheitliche Therapie. Sie haben gleichzeitig eine schmerzlindernde Wirkung. Sie lassen sich allerdings durch eine angepasste Ernährungsweise weitestgehend lindern.
Diese Symptome kann ein Reizdarm verursachen
Da die Diagnose des Reizdarmsyndroms sich schwierig gestaltet, lässt sich auch nicht einfach sagen, wie viele Menschen an einem Reizdarm leiden.
Ergänzend ist es sinnvoll, Phasen mit besonderer psychischer Belastung im Tagebuch festzuhalten.
Mögliche Ursachen für das Reizdarmsyndrom
Eine einzige Ursache für einen Reizdarm lässt sich nicht ausmachen – stattdessen beobachten Mediziner*innen immer wieder eine Reihe unterschiedlicher Auslöser, die das Reizdarmsyndrom begünstigen können.
So können zum Beispiel Ausstülpungen der Darmwand (sogenannte Divertikel), Entzündungen oder Darmparasiten ausfindig gemacht werden. Ohnehin spielt eine angepasste Ernährung bei der Linderung von Reizdarm-Symptomen eine große Rolle. Bei Blähungen oder Verstopfungen wird Wärme oft als angenehm empfunden. Eine nicht zu heiße Wärmflasche ist hier das beste Hausmittel.
Beruhigend und stresslösend wirken Wannenbäder mit ätherischen Ölen.
Eine Gesprächs- oder Verhaltenstherapie kann Betroffene dabei unterstützen, mit Konflikten besser umzugehen und damit das Auftreten stressbedingter Reizdarmbeschwerden zu verhindern.
Was hilft noch gegen Reizdarm?
Bei leichten Beschwerden können gegen Reizdarm neben Tabletten auch pflanzliche Hausmittel helfen.
So stellst du sicher, dass die neue Art der Ernährung auch alle wichtigen Nährstoffe liefert.
Hier erhältst du einige Tipps für eine angepasste Ernährung beim Reizdarmsyndrom:
- Verstopfungen lässt sich mit dem Verzehr von ballaststoffreichen Lebensmitteln entgegenwirken. Die meisten Experten halten fünf unterschiedliche Faktoren für das Auftreten für ursächlich:
- Eine geschädigte Darmbarriere lässt Schadstoffe in die Darmwand eindringen.
Die einzelnen Portionen sollten nicht zu groß sein. Fest steht aber, dass eine frische und ballaststoffreiche Kost das Wachstum nützlicher Darmbakterien positiv beeinflusst. Bestehen die Beschwerden vor allem aus Blähungen und Bauchschmerzen, können beispielsweise Tees aus Fenchel, Anis und Kümmel Linderung verschaffen. Wichtig ist aber auch: Stress entgegenwirken, eine eventuelle Störung der Darmflora beheben und testen, welche Lebensmittel in welchen Phasen vertragen werden.
Gerade beim Reizdarm vom Verstopfungstyp gelingt dies in vielen Fällen recht gut: Hier scheint die Ernährung einen größeren Einfluss zu haben und Präparate mit Ballaststoffen wie Mucofalk® können helfen, eine gesunde Verdauung zu unterstützen.
- Eine geschädigte Darmbarriere lässt Schadstoffe in die Darmwand eindringen.
Bei zu schnellen Darmbewegungen hat der Verdauungstrakt keine Zeit, dem Nahrungsbrei genug Wasser zu entziehen.
Da es sich nicht um eine schwerwiegende Krankheit handelt, wirkt allein das Wissen um die Ungefährlichkeit beruhigend.
Warum ist bei einer Ernährungsumstellung eine Beratung wichtig?
Verzichtet der Patient auf bestimmte Nahrungsmittel, weil sie bei ihm das Reizsyndrom auszulösen scheinen, sollte er sich eingehend beraten lassen.
Der Betroffene kann Buch über die aufgenommenen Nahrungsmittel führen. Dagegen können Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Laktose- oder Glutenintoleranz reizdarmähnliche Symptome auslösen.