Risse in zähnen normal
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Vorsorge ist besser als Nachsicht.
Säure schadet den Zähnen - ganz besonders, wenn Sie direkt nach dem Essen putzen (das greift den aufgeweichten Zahnschmelz an).
Mikrorissen im Zahnschmelz können Sie vorbeugen, indem Sie unnötig saure Nahrungsmittel vermeiden, nicht mit den Zähnen knirschen und Ihre Zähne richtig und regelmäßig putzen.
Durch genaues Erkennen der Ursachen und Symptome lässt sich der Schaden früh eingrenzen. In einigen Fällen muss der Zahnarzt vorhandene Zahnfüllungen oder Zahnkronen entfernen, um das Ausmaß der Fraktur einschätzen und behandeln zu können.
Wie lässt sich ein Riss im Zahn behandeln?
Zur Behandlung eines beschädigten Zahnes stehen beim Zahnarzt verschiedene Methoden zur Verfügung.
Nur durch die Kombination unterschiedlicher Verfahren lässt sich das Ausmaß des Risses sicher abschätzen und ein individuell passender Behandlungsplan erstellen.
Behandlungsmöglichkeiten bei Riss im Zahn
Je nach Ausdehnung und Tiefe des Risses im Zahn stehen verschiedene therapeutische Optionen zur Verfügung.
Ergänzend kann der Zahnarzt individuell angepasste Hilfsmittel empfehlen, um Zähne langfristig zu schützen.
Wichtige Schritte zur Vorbeugung sind:
- regelmäßiges Zähneputzen mindestens zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta;
- einmal täglich Zahnseide oder Interdentalbürsten zur Reinigung der Zahnzwischenräume;
- Verzicht auf übermäßig harte Snacks wie Nüsse oder Bonbons;
- Tragen einer Aufbissschiene bei nächtlichem Zähneknirschen;
- Verwendung von Mundschutz bei Kontaktsportarten;
- halbjährliche Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen.
Durch diese Maßnahmen lässt sich die Zahnsubstanz stärken und eine Rissentstehung verhindern.
Je nach Situation schient Ihr Zahnarzt den betroffenen Zahn oder versiegelt den Riss mit einer Füllung.
In einigen Fällen kann eine Wurzelbehandlung mit anschließender Verkronung angebracht sein, um Zahnverlust vorzubeugen.
Nur in absoluten Ausnahmefällen entscheidet sich ein Zahnarzt dazu, den betroffenen Zahn zu ziehen, etwa, weil der Schaden nicht mehr zu beheben ist und er ein Infektionsrisiko vermeiden möchte.
Wer trägt die Kosten für eine Behandlung?
Ob es sich hierbei um eine Privatleistung handelt, oder Ihre Krankenkasse die Kosten teilweise oder sogar ganz übernimmt, hängt von der Diagnose und Behandlung Ihres Zahnarztes ab.
Verläuft der Riss bis ins Zahninnere, ist häufig das Zahnmark entzündet (Pulpitis). Es ist aber auch möglich, dass der Riss aufgrund eines Unfalls direkt an der Zahnwurzel entsteht und Schmerzen mit sich bringt. Als Behandlungsmethode nutzen Zahnärzte häufig das Verfahren des Bondings.
Typisch für einen gerissenen Zahn ist auch der sogenannte Loslass-Schmerz, der erst beim Lockerlassen nach dem Aufbeißen auftritt.
Welche Folgen haben Risse im Zahn?
Ein feiner Riss im Zahnschmelz ist selten bemerkbar und erfordert nicht unbedingt eine Behandlung. In seltenen Fällen ist das Ziehen des kompletten Zahnes notwendig.
Eine genaue Kenntnis dieser Ursachen ist wichtig, um präventiv tätig zu werden und eine optimale Mundgesundheit zu fördern.
Typische Ursachen für das Auftreten eines Risses im Zahn sind:
- mechanische Überlastung durch Zähneknirschen oder ständiges Aufeinanderpressen;
- langfristige Karies, die das Zahnbein abträgt und die Zahnkrone instabil macht;
- häufiger Wechsel zwischen heißen und kalten Speisen oder Getränken;
- unzureichende Zahnhygiene, die mikrobielle Angriffe begünstigt;
- schlechte Zahnstellung oder Okklusionsprobleme, die punktuelle Druckspitzen auslösen;
- chronische Parodontitis, die den Zahnhalteapparat schwächt.
Die Kombination mehrerer Ursachen kann das Risiko für einen Zahnriss deutlich erhöhen.
Ein oberflächlicher Haarriss im Zahnschmelz ist häufig weniger problematisch als ein tiefer vertikaler Riss, der bis ins Dentin oder sogar bis in den Wurzelbereich reicht. Ist der Zahn bereits durch eine vorherige Karies-Erkrankung, eine Zahnfüllung oder eine Wurzelbehandlung instabil, kann ein solcher Riss leicht zu einem Bruch führen.
Stabilisierung durch geeignete Restaurationen schützt den Zahn vor weiterer Ausbreitung. Problematisch wird es aber, wenn der Defekt das unter dem Zahnschmelz liegende Dentin erreicht. Beim sogenannten vertikalen Wurzelfraktur handelt es sich um eine ernsthafte Form, bei der eine Wurzelkanalbehandlung oft nicht ausreicht und eine Extraktion infrage kommt.
Zu den speziellen Rissformen gehören:
- Craze Lines: feine Haarrisse im Schmelz, sichtbar als dünne Linien, meist ohne zelluläre Beteiligung.
- Oberflächliche Dentinkaskade: Risse, die ins Dentin vordringen und dort wellenförmig verlaufen.
- Vertikaler Zahnfraktur: tiefer Riss von der Kaufläche bis zur Wurzel, häufig mit Infektionsgefahr.
- Wurzelfraktur: Bruch entlang der Wurzel, der das umgebende Gewebe stark beeinträchtigt.
- Intraradikuläre Fraktur: Riss im Bereich der Zahnhalsregion mit ausgeprägter Schmerzempfindlichkeit.
Die Unterscheidung dieser Formen ist wesentlich, um das passende Therapiekonzept zu wählen.
Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung sind entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden und die eigene Zahngesundheit langfristig zu sichern. Dabei entfernt der Zahnarzt entzündetes sowie abgestorbenes Gewebe und dichtet den Zahn vollständig ab. Zur Versieglung tragen sie ein spezielles Kunststoffmaterial auf den Zahn auf.
Dem Zahnarzt stehen zur genauen Diagnose aber verschiedene Methoden zur Verfügung. Auch wenn Sie mit den Zähnen knirschen, entstehen so kleinere Risse im Zahnschmelz durch die Belastung. Je eher die Behandlung beginnt, desto geringer ist das Risiko einer Ausweitung des Risses und einer möglichen Wurzelkanalbehandlung.
Diagnosemethoden
Die Diagnostik bei Verdacht auf einen Riss im Zahn erfolgt in mehreren Stufen.
Zudem können bei Betroffenen immer wieder Zahnschmerzen auftreten.
In besonders schweren Fällen, wenn der Riss bis tief in die Wurzel reicht oder der Zahn stark fragmentiert ist, kann der Zahn nicht mehr gerettet werden.