Klimagerät mit abluftschlauch test

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Nach einigen Änderungen der Gesetzeslage sieht es heute deutlich besser aus, denn die Verwendung klimaschädlicher Kühlmittel ist inzwischen verboten.

Die Verwendung klima­schädlicher Kühl­mittel ist verboten

Zentral ist dabei das Treibhausgaspotential, englisch »global warming potential« oder kurz »GWP« genannt.

Wer wirklich nicht viel Geld für die Kühlung kleiner Räumlichkeiten ausgeben möchte, sollte zu einem der gut oder sogar sehr gut bewerteten Geräte der „Einstiegsklasse“ greifen oder sich die Unterschiede im praktischen Einsatz vorführen lassen.

Klimageräte mit Heizfunktion vs. Je nach Wunsch kann die Luft dabei entweder entfeuchtetoder, vor allem bei so genannten Verdunstungsklimageräten, mit Feuchtigkeit angereichertwerden.

(Bildquelle: trotec.de)

Mobile Klimaanlagen: Spotkühler für einzelne, heiße Tage

Bei einem mobilen Klimagerät mit Abluftschlauch, auch Monoblock oder Kompaktgerät genannt, ist die gesamte Technik platzsparend in einem Gerät untergebracht.

Mobile Klima­anlagen im Test Flexibel, aber wenig effizient

Unsere französische Part­ner­organisation Que Choisir hat zwölf Monoblock-Klimaanlagen neu getestet (französisch, kosten­pflichtig).

Das nun sehr heiße Kühlmittel gibt seine Wärmeenergie wieder an Luft ab, die über einen Abluftschlauch aus dem Zimmer befördert wird. Monoblocks haben in dieser Hinsicht gleich doppeltes Nachsehen: Zum einen sind die Kunststoffschläuche nicht isoliert und werden sehr warm, die Hitze hat beim Abtransport also noch einen Moment Zeit, um Wärmeenergie an die gerade erst abgekühlte Luft abzugeben.

Monoblocks arbeiten längst nicht so effizient wie Split-Klima­anlagen

Zum anderen entsteht beim Herausblasen von Luft aus einem Raum Unterdruck, wodurch neue Luft ins Zimmer strömt, um diese auszugleichen.

Und selbst wenn man sich mit regenerativer Energie eingedeckt und sein grünes Gewissen beruhigt hat, flattert irgendwann die Stromrechnung ins Haus – und die kann unerwartet hoch ausfallen, wenn man sich den Luxus einer klimatisierten Wohnung leistet.

Die Strom­rechnung kann unerwartet hoch ausfallen

Eine Beispielrechnung: Das Statistische Bundesamt gab für das zweite Halbjahr 2024 einen durchschnittlichen Strompreis von 41,2 Cent pro Kilowattstunde an.

In der Praxis erweist sich das aber als sehr angenehm und vermeidet, dass man vom bequemen Sofa aufstehen muss, um die Anzeige sehen zu können. Setzt man den Verbrauch eines Klimageräts bei 770 Watt an, was ein typischer Wert für kleinere mobile Klimaanlagen ist, kostet eine Stunde Abkühlung bereits 31,72 Cent.

Dies gilt es bei der Aufstellung von mobilen Klimaanlagen zu bedenken, zumal diese nicht plan an der Wand stehen sollten und für sich schon eine nicht zu unterschätzende Stellfläche beanspruchen.

Am besten funktionieren mobile Klimageräte, wenn man sich vom Glaser ein Loch mit dem Durchmesser des Abluftschlauchs in ein Fenster schneiden und einen Anschluss für den Schlauch anbringen lässt.

Wer das für sich am besten geeignete Klimagerät finden will, muss die Unterschiede zwischen den Grundtypen kennen:

  • Ein mobiles Klimagerät mit Abluftschlauch empfiehlt sich überall dort, wo es schnell gehen muss. Sie eignen sich vor allem für die Übergangszeit.


    Zum Weiterlesen: Erfahren Sie auf unserer Magazinseite, welche mobilen Klimageräte auch ohne Abluftschlauch funktionieren– und von welchen wir abraten würden.

von Sonja Leibinger

„Auch wenn Anlagen zum Festeinbau effizienter sind, schätze ich die Flexibilität eines Monoblockgeräts.

Es gibt auch Geräte mit zwei Schläuchen: für die Zuluft und für die Abluft. Lässt man die Klimaanlage über den Sommer jeden Tag für zehn Stunden laufen – hier gehen wir für die Rechnung von 90 Tagen aus – kommt man auf eine Summe von 285,52 Euro. Diese Raumklimageräte funktionieren wie ein geteilter Kühlschrank und geben die Wärme ohne große Verluste nach außen ab.

(Bildquelle: amazon.de)

Wie testet die Stiftung Warentest Klimageräte?

Einmal im Jahr untersucht die Stiftung Warentest Klimageräte vom Typ Monoblock oder Split, manchmal auch beide in einem einzigen Vergleichstest. Insgesamt gibt die Daten­bank Auskunft über 94 mobile Klima­anlagen, auch Mono­blöcke genannt.

Dabei kühlt sich die Raumluft ab.

Anschließend gelangt das Kühlmittel zum Kompressor, der es unter Druck verdichtet, wodurch sich dessen Temperatur erhöht. Durch einen Schlauch wird die heiße Abluft aus dem Fenster geblasen. Essentiell für mich sind aber ein klimafreundliches Kältemittel und ein sparsamer Einsatz.“

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Dafür benötigten sie deutlich höhere Ausgangsleistungen und größere Behälter für Eispacks und das Wasser, das die Gebläseluft abkühlt.

Tatsächlich stellen viele den Nutzen dieser Mini-Klimaanlagen komplett in Frage.

So können je nach Art und Lage des Raumes für Fensterflächen, Südfenster, Altbau-Dachgeschosswohnungen, Dachflächenfenster oder schlecht gedämmte Dächer 10 bis 60 Watt pro Kubikmeter zusätzlich erforderlich sein.



Eine gute Fensterabdichtung kann verhindern, dass die soeben nach draußen beförderte Warmluft zurück ins Haus strömt.

(Bildquelle: amazon.de)

Klimageräte als Allrounder-Apparate: Kühlen und zusätzlich Entfeuchten

Die klassische Aufgabe einer Klimaanlage ist die Abkühlung des Raumklimas auf sommerliche Behaglichkeitstemperaturen.

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