Anton ebnöther saas
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Furtgschosse», sagt Antonia Müller in den Filmaufnahmen, die kurz vor ihrem Tod 2016 entstanden. Wird schwanger. Monikas Mutter kaufte sich vom Geld Wolle und begann für ihr Ungeborenes zu stricken.
Aber nicht allen Frauen hat Anton Ebnöther Gewalt angetan. Zur Unterstützung seiner Version präsentiert Ebnöther eine ihrer besten Freundinnen, die von sich aus sagt, sie halte zum Priester.
Noch kurz vor ihrem Tod habe ihre Schwester sie gefragt, ob da wirklich nichts gewesen sei, erzählt Rita Jahrzehnte später dem Filmemacher.
Mitte August 1960 müssen Rita Aepli, das inzwischen 20 Monate alte Kleinkind und der entlassene Kirchenmann nach Zürich reisen. Anschliessend fand sie eine Stelle in einem Kinderheim im Sattel, wo sie mich auch mitnehmen konnte.
Ich glaube, es waren 200 Franken. Im Haus leben auch seine Ex-Frau und seine Adoptivtochter. «Der Fall sollte still und heimlich abgewickelt werden.»
Als Rita Aepli ihren Adoptiveltern von der Schwangerschaft erzählt, schlagen sie ihr die Tür zu und weigern sich, sie wiederzusehen.
Wochen später erbricht sie häufig, und eine Urinprobe beim Arzt in Klosters bestätigt Ende Mai 1958, was sie bereits befürchtet hat: Sie ist schwanger. Dort lebt sie mit ihrem tschechoslowakischen Wolfshund.
Monika Gisler, 64, war ihr Leben lang Lehrerin in der Innerschweiz.
Monika Gisler
Kam in Belfond (JU) zur Welt
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Monika Gisler ist eines der Kinder des katholischen Priesters Anton «Toni» Ebnöther.
Das tut dir nachher gut.»
Dies ist die Geschichte eines katholischen Priesters und Vikars, der sich Frauen nahm, wie ihm beliebte. Nach ihrer Pensionierung zog sie nach Italien, seit einem Jahr wohnt sie wieder in der Schweiz, im Emmental. Sie arbeitet zu dem Zeitpunkt bereits drei Jahre als Köchin beim dortigen Pfarrer.
Miklós Gimes half ihnen dabei.
Aus Angst geschwiegen
Wie eine Zeitreise in die Fünfziger- und Sechzigerjahre der Schweiz sei die Filmarbeit gewesen. «Es ist nicht wahr, es ist nicht wahr.
«Unser Vater» deckt jahrzehntelangen Missbrauch auf
Der katholische Priester Anton Ebnöther missbrauchte Frauen und zeugte mindestens sechs Kinder mit ihnen.
Im Dokumentarfilm «Unser Vater» von Miklós Gimes spricht sie über die Erfahrungen ihrer Mutter und ihre eigene Geschichte.
SRF: Seit wann wissen Sie, wer Ihr Vater ist?
Monika Gisler: Ich war neun Jahre alt. Als der Brief in Chur ankommt, ist Ebnöther bereits umgezogen – nach Klosters GR, wo er im Frühling 1958 für ein paar Wochen den Pfarrer vertritt.
«Er hät mich eifach gha und vertruckt. dann die Kinder und Mütter
Weil die Recherchen im Film intuitiv und assoziativ verlaufen (Schnitt Christof Schertenleib), folgen hier zur Orientierung die Kurzporträts aller beteiligten Kinder, heute Erwachsenen zwischen 55 und 72 Jahren.