Subsidiär schutzberechtigter definition

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Subsidiär Schutzberechtigte erhalten eine Aufenthaltserlaubnis. Diese gilt allerdings zunächst nur ein Jahr und kann anschließend für jeweils weitere zwei Jahre verlängert werden.

Wohnsitzauflage

In der Praxis werden Menschen mit dem Status „subsidiärer Schutz“ in Deutschland oftmals mit einer Wohnsitzauflage belegt, wenn sie Sozialleistungen – etwa Hartz IV – beziehen.

Erfolgt die Aufnahme durch das sichere Land nach 6 Monaten nicht, dann ist Deutschland nach Dublin II dennoch zuständig.

  • Die Gefährdungen, aufgeführt in § 4 AsylG, müssen bei Ihnen vorliegen.
  • Es ist wichtig, bei der Anhörung genau und wahrheitsgetreu zu antworten.
  • Anhörung der Behörden zur Prüfung des subsidiären Schutzes

    Bei der Anhörung durch einen Mitarbeiter des Bundesamts für Migration schildern Sie Ihre Fluchtgeschichte und Ihre Situation.

    Wird der Status „subsidiärer Schutz“ an Flüchtlinge verliehen, welche alle Voraussetzungen zur Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus erfüllen, liegt ein Verstoß gegen das Flüchtlingsrecht vor.

    Welche Rechte und Einschränkungen gelten für Flüchtlinge unter subsidiärem Schutz?

    Aufenthaltsgenehmigung

    Da der Asylantrag vom Bundesamt abgelehnt wurde, liegt beim subsidiären Schutz keine eigentliche Asylberechtigung vor.

    Hier lesen Sie mehr dazu.

    Nur wenige Flüchtlinge erhalten in Deutschland das sogenannte „große Asyl“ gemäß dem deutschen Grundgesetz.

    Deutlich mehr erhalten als sogenannte „Konventionsflüchtlinge“ hierzulande Asyl.

    Erkennt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Flüchtlingseigenschaft eines Asylbewerbers nicht an, kann ihm dennoch ein subsidiärer Schutz gewährt werden.

    Doch was bedeutet ein solcher subsidiärer Schutzstatus für Betroffene?

    ein minderjähriges lediges Kind betroffen ist,
    3. Nachdem er zwei Jahre lang als Referatsleiter in einer Bremer Landesbehörde tätig war, erhielt er 2022 seine Zulassung zum Rechtsanwalt.

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    Das BAMF prüft sie im Rahmen des Asylverfahrens.

    Der subsidiäre Schutz wird gemeinsam mit dem Flüchtlingsschutz nach der GFK als „internationaler Schutz“ bezeichnet.

    Stand: Dezember 2025

    Subsidiärer Schutz: 8 wichtige Fakten

    5.

    Die §§ 22, 23 bleiben unberührt.

    Doch was genau ist unter den humanitären Gründen zu verstehen? Bleiben Sie stets bei der Wahrheit.

    Verlust des subsidiären Schutzes

    Wenn die Gefährdung nach § 4 AsylG für Sie nicht mehr zutrifft, dann wird ein Widerrufsverfahren gegen die Entscheidung des BAMF eröffnet.

    Leib, Leben oder Freiheit des Ehegatten, des minderjährigen ledigen Kindes oder der Eltern eines minderjährigen Ausländers im Aufenthaltsstaat ernsthaft gefährdet sind oder
    4. Allerdings entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) im März 2016, dass eine solche Auflage nur dann rechtens ist, wenn sie der Integration des subsidiär Schutzberechtigten dient.

    Recht auf Arbeit

    Ganz wie Asylberechtigte können Menschen unter subsidiärem Schutz uneingeschränkt in Deutschland arbeiten, sofern ihr Asylverfahren abgeschlossen ist.

    Bei dieser Anhörung ist immer auch ein Dolmetscher anwesend.

    Hierbei ist es wichtig, dass Sie viele Belege und Argumente für Ihre Gefährdung nennen. Eine Ablehnung kann hingegen zu:

    • der Gewährung eines subsidiären Schutzes
    • einer Duldung
    • einer Ausweisung oder Abschiebung

    führen.

    Unter subsidiären Schutz stellt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Asylbewerber, dessen Antrag abgelehnt wurde, wenn er

    stichhaltige Gründe für die Annahme vorgebracht hat, dass ihm in seinem Herkunftsland ein ernsthafter Schaden droht.

    der Ausländer, der Ehegatte oder das minderjährige ledige Kind oder ein Elternteil eines minderjährigen Ausländers schwerwiegend erkrankt oder pflegebedürftig im Sinne schwerer Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten ist oder eine schwere Behinderung hat. In den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts in Deutschland gilt allerdings ein generelles Arbeitsverbot.

    Familienzusammenführung nach § 36a Aufenthaltsgesetz

    § 36a Aufenthaltsgesetz regelt, wann ein Familiennachzug bei Menschen, die unter subsidiärem Schutz stehen, grundsätzlich möglich ist.

    Staatsexamen ab. Gleiches gilt für die Eltern eines minderjährigen Ausländers, der eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 Satz 1 zweite Alternative besitzt, wenn sich kein personensorgeberechtigter Elternteil im Bundesgebiet aufhält; § 5 Absatz 1 Nummer 1 und § 29 Absatz 1 Nummer 2 finden keine Anwendung. Wenn Sie aber Beweisstücke in Form von schriftlichen Belegen, als Handyvideos oder in sonstiger Form haben, aus denen klar ersichtlich ist, dass bei Ihnen eine Gefährdung nach § 4 AsylG zutrifft, dann ist so etwas nützlich.

    Wichtig ist, dass Sie Ihre individuellen Umstände darlegen und Ihre Fluchtgründe belegen.

    Stellen die Behörden eine Asylberechtigung fest oder sprechen die Flüchtlingseigenschaft zu, wird der Antrag bewilligt. Die Voraussetzungen für den Aufenthaltstitel Subsidiär Schutzberechtigt

    Grundsätzlich gilt, dass es keine Vorschrift für Asylsuchende gibt, Dokumente vorzulegen, um Ihren Antrag zu stellen.

    In diesem Fall ist eine Rückführung in das andere Land möglich.

  • Ist Deutschland nicht zuständig und wird Ihr Antrag abgelehnt, dann haben Sie das Recht, dagegen zu klagen. Ein Anspruch auf Familiennachzug besteht für den genannten Personenkreis nicht. Sie verlieren dann Ihren Schutzstatus und damit Ihr Aufenthaltsrecht und können jederzeit abgeschoben werden.

    In § 4 AsylG steht, welche Gründe es für einen solchen Verlust geben kann.

    Solche Gründe können sein: 

    • dass Sie ein Kriegsverbrechen begangen haben,
    • eine schwere Straftat in Deutschland,
    • eine Straftat, nach der man Sie für eine Gefährdung der Allgemeinheit ansieht oder
    • wenn von Ihnen eine Gefahr für die Bundesrepublik Deutschland ausgeht.
  • Hinweis zum Datenschutz

    Der Begriff des Schutzberechtigten umfasst Asylberechtigte (§ 2 Asylgesetz), Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention (§ 3 Asylgesetz) und subsidiär Schutzberechtigte (§ 4 Asylgesetz).

    Asylberechtigter ist ein Ausländer, der in seinem Heimatstaat politisch verfolgt wird und als Asylberechtigter in Deutschland anerkannt wird.

    Flüchtling ist ein Ausländer, der sich wegen Verfolgung auf Grund seiner Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe in einem anderen Land befindet.

    Subsidiär Schutzberechtigter ist, wer nicht persönlich verfolgt wird, dem aber dennoch in seinem Herkunftsland ein ernsthafter Schaden droht.

    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entscheidet über die Anerkennung als Asylberechtigter, Flüchtling oder die Gewährung von subsidiärem Schutz.

    Der Schutzsuchende muss dazu persönlich in Deutschland einen Antrag stellen und wird in einem weiteren Termin angehört.