Gefährliche tiere mallorca
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Wer dann trotzdem schwimmen geht, ist selber Schuld.
Wirklich schützen kann man sich nur mit einem so genannten Stinger-Anzug.
Die Prozessionsspinner: Haarige Milizen
Unser Guide über gefährliche Tiere auf Mallorca startet fernab der Küsten: Man stelle sich einmal vor, kleine haarige Männchen machen eine Prozession und schleichen wie ein Zombie-Mob durch die Pinienwälder der Insel.
Als erste Hilfemaßnahme, kann man die Körperteile vom Hund und sich selbst mit lauwarmen Wasser abspülen. Diese Skorpione sind nicht lebensbedrohlich, aber ihre Stiche können schmerzhaft sein und Symptome wie Schwellungen und Rötungen verursachen. Schwere Verläufe sind jedoch sehr selten und treten meist nur bei Kindern, älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen wie Diabetes auf.
Aber keine Panik: Die Spinne ist eher zurückhaltend und will nur in Ruhe gelassen werden.
Vor allem nicht mit viel nackter Haut. Mein Hund Elfie hält sich gottseidank meistens von ihnen fern, aber gerade Hundedie viel am Boden schnüffeln, können von Schwindel, über Fieber, Augenentzündungen, Asthmaanfälle, Erstickungsgefahr bis hin zum lebensgefährlichen Schock entwickeln. Giftige Stacheln weg, lecker gebraten – Mallorca kann eben beides.
Foto: ennar0/Shutterstock.com
Quallen: Brennendes Badevergnügen
Wer im Meer unterwegs ist, sollte die Augen nicht nur nach dem Petermännchen offenhalten: Auch die Leuchtqualle und vor allem die berüchtigte Portugiesische Galeere können heftige Brenn-Hinterlassenschaften am Strand hinterlassen.
Ihre Nesselzellen verursachen schmerzhafte Hautreaktionen, die manchmal sogar zu allergischen Symptomen führen.
Ich selbst habe schmerzhafte Begegnungen mit allen drei Spezien gehabt und hätte mich gefreut, wenn mich jemand vorgewarnt hätte. Weder am Strand noch im Wasser!
Foto: Martin Prochazkacz/Shutterstock.com
Kakerlaken auf Mallorca: Plage ohne Gift
Kakerlaken – die kleinen Überlebenskünstler – gehören leider zu den häufigsten Begegnungen, vor allem in den Sommermonaten, wenn es heiß und feucht wird.
Würde ich regelmäßig schwimmen wollen, auch bei Quallenwarnungen, wäre mir das allerdings egal.
Bei Feuerquallen können als erste Hilfemaßnahme Essig, Zitronensaft oder Meerwasser eingesetzt werden.
Das gefährlichste Tier am Strand: Das Petermännchen
Petermännchen – der Name klingt so niedlich und brav. Besonders gefährdet sind Kinder und ältere Menschen.
Prozessionsspinner (Thaumetopoea pityocampa)
Die Raupen dieses Nachtfalters sind in den Frühlingsmonaten eine Plage auf Mallorca.
Diese wird zwar nicht gerade dein Wanderbuddy, löst durch einen Biss aber auch keine Weltuntergangsszenarien aus. guten Appetit!
Ein gefährliches Tier im Wasser: Die Feuerqualle
Die häufigsten Begegnungen hatte ich mit Feuerquallen. Dieser kleine, bis zu 50 Zentimeter lange Barsch ist ein Meister im Tarnen: Er buddelt sich an flachen Sandstränden im seichten Wasser ein und wartet auf ahnungslose Zehen, die sein Mini-Giftstachel treffen.
Hunde sollte deshalb zur Passionsraupenzeit besser an die Leine, um kontrollierbarer zu sein.
Die haarigen Plagegeister sind vor allem im Februar & März in der Nähe von Pinienbäumen am Boden unterwegs. Die Tentaklen können je nach Art unglaubliche 50 Meter (Meter – nicht Zentimeter!) lang sein und die Galeere ist auch am Strand liegend noch sehr gefährlich.
Deshalb unbedingt: Achtung mit Kindern!!!
Aber wissen sollte jeder, dass es auf Mallorca – mitten in Europa ein paar Tierchen gibt, die einem das Leben ganz schön schwer machen können. Sie ist aggressiver als die einheimische Europäische Hornisse und kann bei Bedrohung schmerzhafte Stiche verursachen. Genauso wie beim Petermännchen gilt hier: Wer allergisch reagiert, schwebt schnell in Lebensgefahr und sollte auf jeden Fall den nächsten Arzt aufsuchen!
Für gewöhnlich achten die Behörden auf Mallorca darauf, dass angespülte Quallen schnell beseitigt werden und Warnungen ausgesprochen werden, wenn eine erhöhte Anzahl an Feuerquallen in den Gewässern um Mallorca unterwegs sind.
Die Rede ist von den berühmt-berüchtigten Prozessionsspinner-Raupen, die in diesem Jahr sogar schon im Januar gesichtet wurden, wie das Mallorca Magazin auf ihrer Webseite berichtete. Sie ist aber tatsächlich eine schlanke, bis zu 1,60 Meter lange Schlange, die sich in den letzten Jahren auf Mallorca ganz schön heftig ausgebreitet hat, wie erst dieser Tage das Portal Blick aus der Schweiz auf seiner Webseite berichtet.