Gehäuse airflow test
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Für den Staubschutz ist über diverse Filter gesorgt und da sich die Lüfter auf unter 400U/min regulieren lassen, kann es auch angenehm leise werden.
Große Ausstattungsextras gibt es nicht, auch muss man sich mit einem einfachen aufgelegten Filter beim Deckel und Kunststoff an der Front zufriedengeben.
Material sind etwas einfacher. Eine große Besonderheit ist allerdings der Boden.
Denn der Boden unterhalb der Grafikkarte ist ein Stück angehoben und besitzt eine faustbreite Aussparung auf der Außenseite, sodass hier montierte Lüfter sehr viel Raum haben, Luft anzusaugen. Hier haben wir:
● 2x USB A 3.2 Gen 1 (5 Gbit)
● 1x USB C 3.2 Gen 2 (10 Gbit)
● 1x 3,5 mm Headset-Anschluss
Viel Platz für CPU-Kühler, Grafikkarten, Netzteile usw.
Bei dem NZXT H7 Flow RGB (2024) handelt es sich um ein ausgewachsenes Gehäuse, welches entsprechend für sämtliche vorstellbare Hardware Platz bietet.
● Mainboard: bis zu E-ATX bis zu 277 mm Breite
● CPU-Kühler: bis zu 185 mm Höhe
● Grafikkarte: bis zu 410 mm Länge
● Netzteil: ATX bis zu 200 mm Länge
Entsprechend sind auch extrem große CPU-Kühler oder Grafikkarten nach dem Kaliber der 4090 kein Problem für das H7 Flow!
Bis zu 10 Lüfter!
Das Motto des NZXT H7 Flow RGB (2024) ist „Airflow to the Max“!
Dann schlag zu! Ich würde sogar sagen, dies ist eines der anfängerfreundlichsten Gehäuse, die ich jemals in den Fingern hatte.
Vor allem das Kabelmanagement ist so einfach! Auch beim NZXT H7 Flow war dies der Fall, als die aktualisierte 2024er Variante im Rahmen der Computex der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Sicher könnte hier durch eine andere Balance zwischen Front- und Bodenlüftung auch andere Ergebnisse erzielt werden.
Kleine Schwächen, wie der fehlende RGB-Lüfter hinten oder die eingeschränkten Einbaumöglichkeiten der drei Lüfter im Inneren des Gehäuses bei Einbau einer langen Grafikkarte, sind verschmerzbar. Dabei ist das Design des NZXT H7 Flow RGB (2024) zwar nicht ganz so spektakulär wie das des H9 oder H6, aber dennoch ist das Gehäuse sehr geschmackvoll und schlicht gestaltet.
Radiatoren (max.)
Deckel: 280 / 360
Heck: 120 / 140
Deckel: 240
Lüfter
Proshop.de: € 104,02*
Amazon.de: € 152,37*
Nun stellen wir die Gehäuse kurz einmal vor!
Fractal Design Torrent RGB
Wer Airflow sagt, muss auch Torrent sagen.
Im unteren Bereich findet das ATX-Netzteil seinen Platz, darüber folgen insgesamt sieben Slots für Erweiterungskarten und schließlich die Aussparung für die Anschlüsse des Mainboards. Hier wurde aus zeitlichen Gründen jeweils nur eine Messung und auch nicht bei allen Gehäusen vorgenommen und es soll auch zeigen, wie variabel sich Gehäuse verhalten können.
Maximale Drehzahl
Zunächst zeigt sich, dass wir mit dem Lancool III eine etwas bessere CPU-Temperatur als mit dem Torrent erreichen, welches nun wiederum bei der GPU etwas besser performt.
Aber mehr Optionen sind immer gut!
Besonders spannend sind dabei die Lüfter auf dem Boden bzw.
Bei möglichst genormtem Schalldruck punktet das Endorfy Arx 700 ARGB ebenfalls und bietet bei allen Komponenten eine sehr geringe Temperatur und hält den Anschluss zu der Spitze. Die andere Fläche hat keine direkte Funktion. Viel mehr Airflow geht bei einem Gehäuse nicht!
Da die Lüfterplätze im Boden des Gehäuses etwas angehoben sind, haben diese vergleichsweise viel Raum, um Luft anzusaugen, was potenziell für einen hervorragenden Luftstrom Richtung GPU sorgt.
Ohne diese Lüfter wirkt der Innenraum zwar etwas leer, dafür bietet er aber Potenzial für spätere Anpassungen.
Temperaturen
Die Temperaturmessungen wurden bei einer konstanten Raumtemperatur von 20 °C durchgeführt. Im Vergleich zum Lancool III hat das Lancool 216 RGB eine noch bessere CPU-Temperatur vorweisen können. Hier und da wird es mal etwas eng, sei es bei hohen I/O-Blenden vom Mainboard (Lüfter muss zur Montage eventuell ausgebaut werden) oder beim Verlegen der Kabel.
Deepcool CH560 Digital
Das Deepcool CH560 ist ebenfalls etwas kompakter als die meisten anderen Kandidaten und bietet entsprechend weniger Platz, teilweise aber mehr als das Pure Base 500 FX.
Was es jedoch auch bietet ist eine gute Lüfterausstattung und Kühlleistung ab Werk. Neben den verbauten Kühlern ist der Airflow, also der Luftstrom im Gehäuse dabei wichtig. Anders als beim Torrent wird der Kabelsalat hinter Blenden versteckt und das Kabelmanagement ist leichter. Auch das Kabelmanagement ist komfortabel – Alle Kabel lassen sich ordentlich und ohne übermäßige Biegung verlegen.