Neue autorität einfach erklärt
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Haim Omer (Psychologe und Autor) in Tel Aviv in Anlehnung an den gewaltlosen Widerstand von Mahatma Gandhi entwickelt. Die Interventionen zielen darauf ab, die Bindung zu Kindern oder Jugendlichen zu erneuern und zu festigen. Versöhnung & Beziehung
6. Versöhnung & Beziehung
Beziehungsstiftende Gesten, wertschätzende Rückmeldungen und Versöhnung begleiten etwaige Massnahmen bzw.
(Prinzip Beharrlichkeit). Manchmal haben sie das Gefühl, über keine brauchbaren Mittel oder Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit destruktivem Verhalten von Kindern und Jugendlichen zu verfügen.
Genau hier setzt das Konzept der Neuen Autorität von Prof. Erwachsene, die solche Wiedergutmachungsprozesse begleiten, werden dadurch an Respekt gewinnen, weil die Konfliktlösungskompetenz sichtbar wird.
Neue Autorität – Was ist neu?
Die Neue Autorität bringt den Nutzen, dass sie Beziehungen stärkt, Konflikte gewaltfrei löst und ein respektvolles, sicheres Miteinander fördert.
Daher ist es wichtig, Unterstützungen zu nutzen und Netzwerke aufzubauen.
4. Manchmal haben sie das Gefühl, keine brauchbaren Mittel oder Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit destruktivem Verhalten von Kindern und Jugendlichen zu verfügen. Haim Omer (Universität Tel Aviv) und seinem Team an. Wiedergutmachungen
DIE Alternative zu Strafen und Sanktionen! Die Erfahrung zeigt, dass Strafen und Sanktionen bei Konflikten aller Art in vielen Fällen nicht zu den gewünschten Lerneffekten führen.
Aus unserer Einschätzung kann es gerade durch begleitete Wiedergutmachungsprozesse gelingen, bei den betreffenden Personen
- die Einsicht in das begangene Unrecht zu ermöglichen
- und sie durch eine Handlung der Wiedergutmachung gleichsam zum konstruktiven Verhalten anzuregen.
So kann die Person aktiv einen Beitrag leisten und wird dadurch wieder ein vollwertiges Mitglied der Gruppe (z.
Und wir können entscheiden, wann wir auf eine Provokation, einen Konflikt reagieren (Prinzip Aufschub – „Schmiede das Eisen, wenn es kalt ist“).
Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist, dass uns klar wird, wenn wir in Auseinandersetzungen gewinnen wollen, Recht haben wollen, wir oft dazu beitragen, dass die Situation eskaliert.
Dabei wird das vorhandene Netzwerk konstruktiv in ihre Arbeit mit eingebunden.
Genau hier setzt das Modell der Neue Autorität von Prof. Das wiederum führt zur Verbesserung des Miteinanders, egal ob zu Hause in der Familie, in der Schule oder in Unternehmen. Es handelt sich dabei um einen systemischen Ansatz, der Personen mit Führungsverantwortung (Eltern, LehrerInnen, usw.) stärkt und ihnen wertvolle Möglichkeiten aufzeigt, um eine respektvolle Beziehungskultur und positive Entwicklungsprozesse zu initiieren.
Dieser Ansatz unterstützt Erziehungsverantwortliche darin «präsent» zu bleiben oder es wieder zu werden.
Konflikte werden gewaltfrei und transparent angegangen, mit dem Ziel, gemeinsam Lösungen zu finden und die Beziehung zu erhalten. Voraussetzung für eine gelungene Beziehung ist das Prinzip der Präsenz und der wachsamen Sorge, also die physische und emotionale Verfügbarkeit der Lehrenden, ihre Aufmerksamkeit und ihr ehrliches Interesse am Gegenüber.
Durch Selbstkontrolle sowie ruhiges und konsequentes Agieren können Pädagog*innen in Konflikten deeskalierend wirken.
Es lässt sich anschaulich durch 7 Grundsätze darstellen:
1. Protest & Gewaltloser WiderstandWir haben viel mehr Gewicht/Stärke, als wir glauben, vor allem, wenn wir mehrere Personen sind, die entschlossen handeln. Unser Leitsatz ist hier: Nicht besiegen, sondern beharren! Sie versteht Autorität nicht als Macht über andere, sondern als die Fähigkeit, Verantwortung für eine wertschätzende und stabile Beziehung zu übernehmen.
Selbstkontrolle & Eskalationsvorbeugung
Wir können andere nicht kontrollieren, nur uns selbst und können dabei entscheiden, wie wir auf Provokationen reagieren wollen. Bsp. in der Schule). So begleiten und unterstützen wir Sie in schwierigen Situationen und helfen Ihnen beim Finden konstruktiver Problemlösungen.
Im Folgenden finden Sie eine Kurzbeschreibung der einzelnen Säulen: